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- Botschafter 13 / 608 -


Stefanie K. Berlin, Berlin

Profilbild von Stefanie K.

Stefanie K., Berufsausbildung
Berlin

Ich pflege, weil ...

ich als Kind schon eine Affinität zu Ärzten und Krankenschwestern aufbaute. Im Laufe meines bisherigen Lebens hatte ich einige Praktika in anderen Bereichen gemacht, welche mich allerdings nicht so ausfüllten wie die Krankenpflge. Ich fühle mich gut und wohl wenn ich pflege kann und darf.

Wichtige Begriffe für den Botschafter

Mit Pflege verbinde ich ...

Wichtige Begriffe

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  • Leidenschaft (am wichtigsten)
  • Nähe (am wichtigsten)
  • Menschlichkeit (am wichtigsten)
  • Freude (sehr wichtig)
  • Selbstsicherheit (sehr wichtig)
  • Nächstenliebe (sehr wichtig)
  • Vertrauen (wichtig)
  • Dankbarkeit (wichtig)
  • Unterstützung (wichtig)
  • jmd. helfen, etwas selbst zu tun (wichtig)

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Stefanie K. über Pflege

„Die Liebe zur Sache"

Leidenschaft, ist für mich, die Liebe zur Sache und meine Leidenschaft ist die Pflege. Für mich stand immer fest in welches Metier sich mein späteres Arbeitsleben bewegen sollte. Pflege ist nicht immer einfach, gar nervenaufreiben aber gibt sehr viel zurück. Menschen werden aus den unterschiedlichsten Situationen aus dem Leben gerissen und sind auf Hilfe angewiesen. Viele empfinden Scham und ein befremdliches Gefühl von einem anderen Menschen abhängig zu sein. Ich finde nichts schöner als das Gefühl wenn die erste Scheu verfolgen ist und man als Pflegekraft ein lächeln und Freude für seine Arbeit erntet. Ich möchte dem Patienten nicht alles abnehmen oder bevormunden sondern Ihnen helfen sich selbst zu helfen oder zu pflegen.

In einem Einsatz im Rahmen der Ausbildung lernte ich eine Frau kennen welche große Probleme mit ihrer Hüft-TEP hatte und traurig im Bett lag weil sie vollkommen auf Hilfe bei der Mobilisation angewiesen war. Erst war sie sehr missmutig und glaubte mir nicht, ich gerade mal 21 Jahre alt,  dass man Schritt für Schritt nehmen sollte und die kleinen Erfolge wahrnehmen muss. Ich unterstützte sie jeden Tag und signalisierte ihr die kleinen Erfolge. Nach drei Wochen konnte diese Frau den Transfer eigenständig und fast ohne Schmerzen wahrnehmen. Stolz weinte sie vor Glück und zeigte mir wie gut und sicher es ging.